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Fettnäpfchen in Abu Dhabi


Wer in ein entferntes Land reist, droht regelmäßig in ein kulturelles Fettnäpfchen zu treten. Um dies in Abu Dhabi zu vermeiden, haben wir ein paar Tipps vorbereitet, denn gerade in der arabischen Welt gibt es viele andere Sitten und Bräuche, von denen wir Europäer nicht alles wissen. Natürlich sind die Menschen in Abu Dhabi den Touristen gegenüber sehr aufgeschlossen, dennoch gilt es, wie bei jeder Reise, die Kultur des Gastlandes zu respektieren und sich an gewisse Regeln zu halten.


Kommunikation

Bei der Kommunikation gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Es ist empfehlenswert, die Initiative zum Handgruß dem Gegenüber zu überlassen und die Menschen mit ‚Mister‘und ‚Misses‘ anzusprechen. Besonders bei einer Begegnung mit einer Frau sollte von jeglichem Körperkontakt abgesehen werde und, sollte die muslimische Dame ohne eine männliche Begleitung unterwegs sein, sollte sie auch nicht angesprochen werden. Gerne gesehen wird auch eine Begrüßung mit ‚Salam Aleikom‘, was so viel heißt wie ‚Der Friede sei mit dir‘. Auch wenn manche Bräuche sich nicht mit unserer Kultur und manchen westlichen Ansichten decken, so sind wir nun Gast in einem fremden Land und sollten die dortige Kultur akzeptieren. Ein weit akzeptiertes Mittel zur Begrüßung oder als Dank ist auch ein kurzes, freundliches Nicken mit dem Kopf – damit macht man eigentlich nie etwas falsch. Es kann natürlich auch vorkommen, dass man überschwänglich begrüßt wird – mit einer Umarmung und einem Wangenkuss – doch passiert dies nicht bei komplett fremden Menschen und gilt als Zeichen der Freundschaft.


Vorsicht: Hände und Füße!

Bei der Benutzung von Händen und Füßen ist eine gewisse Vorsicht angebracht. Fuß- bzw. Schuhsohlen gelten als unrein und es gilt als verachtend, den Menschen in Abu Dhabi diese zu zeigen. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn man die Beine übereinanderschlägt und so die Schuhsohle sichtbar ist. Ein Problem, was sich einfach vermeiden lässt, aber eventuell nicht immer bedacht wird. Was die Hände betrifft, sollte möglichst nur mit der rechten Hand gegessen und das Glas gehoben werden, dann im Koran heißt es, dass der Teufel mit links isst und trinkt. Dies wird dadurch verstärkt, dass die linke Hand außerdem als unrein gilt, da sie auch auf der Toilette zum Einsatz kommt. Außerdem sollte nicht mit einem Finger auf Menschen oder Dinge gezeigt werden, sondern dafür die gesamte Hand genutzt werden.


Als Pärchen in der Öffentlichkeit

In der arabischen Welt gibt es andere Einstellungen, was das Verhalten von Pärchen in der Öffentlichkeit angeht. Hier sollte darauf verzichtet werden, Zärtlichkeiten auszutauschen und sich zu küssen, sogar das Händchenhalten wird verpönt. Zwar ist offiziell auch strafbar, wenn nicht verheiratete Paare sich küssen oder Sexualverkehr haben, doch hinter den Hotelmauern gelten diese Regeln nicht so streng, wie für die Einwohner Abu Dhabis.


Augen auf bei der Kleiderwahl!

Natürlich sind die Temperaturen und das Klima in Abu Dhabi für uns recht schwer und am liebsten würden wir so wenig Kleidung tragen wie möglich – bitte nicht! Wir sind immer noch Gäste in einem anderen Land mit anderen Werten und aus Respekt zu der arabischen Kultur sollten wir Arme und Beine bedecken, sowie enge Kleidung und tiefe Ausschnitte vermeiden. Bei den hohen Temperaturen ist weite Kleidung sowieso angenehmer. Schwimmbekleidung ist nur am Strand und am Hotel-Pool erlaubt und, anders zum Beispiel auf Mallorca, wird es nicht akzeptiert, in Badekleidung durch die Hotel-Lobby zum Zimmer zu laufen oder an der Strandpromenade etwas zu essen zu kaufen. Dafür sollten wir uns immer etwas überziehen.


Alkohol

Es ist bekannt, dass der Konsum von Alkohol und Drogen in der islamischen Welt nicht gestattet ist, so auch in Abu Dhabi. Daher gibt es in Supermärkten und vielen Restaurants auch keine alkoholischen Getränke. Manche Restaurants und viele Hotels haben dafür eine extra Lizenz, welche sie dazu berechtigt, Alkohol auszuschenken. In Abu Dhabi gibt es jedoch strenge Regeln für die Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss. Man sollte sich grundsätzlich nie betrunken auf der Straße zeigen und wer unter Alkoholeinfluss hinter dem Steuer sitzt, muss mit hohen Strafen rechnen. Das Strafmaß reicht hier von hohen Geldstrafen bis zu Haftstrafen! 


Fotografieren

Natürlich möchten wir möglichst viel unseres Urlaubs in Fotos festhalten, um so die Erinnerungen einzufangen. Aber es gibt einige Regeln zu beachten. Wie in vielen Ländern ist das Fotografieren von öffentlichen und militärischen Einrichtungen nicht gestattet und meist wird dies auch streng kontrolliert. Wenn wir interessante Menschen sehen, die wir gerne fotografieren möchten, sollten wir diese vorher nach ihrer Erlaubnis fragen. In der Heimat mögen wir es schließlich auch nicht, wenn Touristen uns ungefragt fotografieren. Besonders bei muslimischen Frauen sollte von Fotos abgesehen werden. In einer Moschee ist es dagegen meist gestattet, Erinnerungsfotos zu machen. Beachtet dafür die Aushänge und Beschilderung, welche es eigentlich überall gibt.


Trinkgeld

Anders als bei uns zuhause, ist das Trinkgeld in Restaurants oft bereits im Rechnungsbetrag berücksichtigt. Dies erkennt man üblicherweise auf der Rechnung, wenn dort etwas von Service steht. Sollte es nicht berechnet sein, ist ein Trinkgeld in Höhe von etwa 10% des Rechnungsbetrages üblich. Im Hotel sollte man Pagen ein kleines Trinkgeld geben, etwa 50Cent sind hier üblich. Und im Taxis werden die Beträge meistens aufgerundet.


Ein Großteil der erwähnten Regeln und Bräuche sind eigentlich selbstverständlich, dennoch ist es wichtig, sich vor der Reise nochmal damit auseinanderzusetzen, in was für ein Land man eigentlich reist und was dort erlaubt ist und was verpönt ist. Schließlich wollen wir unseren Urlaub genießen, ohne die Einheimischen zu verärgern. So steht einem angenehmen Urlaub nichts mehr im Wege! 

 

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